5 Speicherverwaltung⑤ Speicherverwaltung

⑤ Speicherverwaltung

Auf einen Blick

Nach der CPU ist der Hauptspeicher das wichtigste Betriebsmittel. Die Speicherverwaltung (Memory Management) muss mehrere Prozesse gleichzeitig ausführen, jedem einen großen Adressraum bieten und sie gegeneinander schützen — gelöst durch Virtual Memory und Paging.

Notes in diesem Kapitel

  1. Speicherhierarchie — Register bis Platte
  2. Virtual Memory — eigener logischer Adressraum pro Prozess
  3. Segmente & Pages — zwei Arten der Adressraum-Einteilung
  4. Page Table & MMU — die Abbildung virtuell → physikalisch
  5. TLB — Cache für die Adressumsetzung
  6. Page Faults — wenn die Page nicht im RAM ist
  7. Paging-Algorithmen — FIFO, LRU, OPT …
  8. Thrashing — wenn das System nur noch auslagert

Roter Faden

Die Speicherhierarchie zeigt: RAM ist knapp und teuer. Virtual Memory gibt jedem Prozess einen eigenen, geschützten Adressraum, eingeteilt in Pages. Die MMU bildet Pages auf physische Frames ab (beschleunigt durch den TLB). Fehlt eine Page, gibt es einen Page Fault; welche Page dann verdrängt wird, entscheiden die Paging-Algorithmen. Läuft es aus dem Ruder, droht Thrashing.

Die drei Aufgaben des MM

  1. mehrere Prozesse gleichzeitig ausführen
  2. einen sehr großen Adressraum pro Prozess bieten
  3. Prozesse gegen Störungen durch andere schützen

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Speicherhierarchie ➡️


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