① Einführung & Grundlagen

Auf einen Blick

Ein Betriebssystem (OS) ermöglicht überhaupt erst den Betrieb eines Rechners. Es hat zwei Kernaufgaben: Ressourcenverwaltung (Schiedsrichter über Hardware) und Abstraktion (vereinfachte Dienste). Anwendungen sprechen das OS über System Calls an; die Hardware meldet sich über Interrupts.

Notes in diesem Kapitel

  1. Was ist ein Betriebssystem — Definition, die zwei Kernaufgaben, Schichtenmodell
  2. Hardware-Modell & CPU — CPU, Register, Statuswort, Hauptspeicher, I/O
  3. Kernel- und User-Modus — Privilegierungsstufen und ihr Wechsel
  4. Interrupts & Exceptions — asynchrone vs. synchrone Unterbrechungen, IDT
  5. System Calls — die „Sprache" des OS
  6. Architektur von Linux & Windows — innerer Aufbau realer Systeme

Roter Faden

Die Hardware (Hardware-Modell & CPU) ist heterogen — deshalb braucht es ein OS. Das OS läuft privilegiert im Kernel-Modus, Anwendungen im User-Modus. Die Kommunikation läuft in beide Richtungen: Anwendung → OS über System Calls, Hardware/OS → Anwendung über Interrupts & Exceptions. Der zentrale Begriff für „Anwendung in Ausführung" ist der Prozess (→ Kapitel 2).

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Was ist ein Betriebssystem ➡️


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